Nachbarschaftsarbeit mitten im Großstadttrubel

 

 ©Monger

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie man eigentlich mit seinen Nachbarn in den Austausch kommen kann oder sogar nachbarschaftliche Treffen organisieren könnte. Uns beschäftigt dieses Thema, weil wir gern dazu beitragen möchten, dass Menschen sich kennen lernen, gemeinsam Essen und Trinken, Dinge zusammen erleben und sich helfen.

Wir sind gerade auf zwei schöne Geschichten gestoßen, von denen wir euch gern erzählen möchten.

Im "Nachbarschaftsladen" namens Monger (englisch: Krämer, Händler) mitten in einem Wohnviertel in Hamburg gibt es Raum für Treffen mit den Nachbarn. Die zwei Gründerinnen haben bei ihrem Konzept einen Krämerladen mit einem kleinen Kaffee/Bistro kombiniert. Neben einer gemütlichen Sitzecke zum Verweilen gibt es Biolebensmittel, Feinkostartikel, Drogerieprodukte und Haushaltshelfer entweder unverpackt oder eben mindestens plastikfrei.

 

 ©Monger

Warum wir euch davon erzählen ist jedoch die eigentliche Geschichte und die Motivation dieser beiden Betreiberinnen dahinter. Natalie und ihre Freundin Daniela sind ursprünglich am Bodensee in einem kleinen Ort aufgewachsen. Dort gab es Demeter-Höfe und Krämerläden und so ist die idealistische Vorstellung entstanden, so etwas auch im neuen städtischen Wohnumfeld umzusetzen. Ihr Wunsch ist es aber vor allem, die Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu erreichen und zusammen zu bringen und so bieten sie in ihren Räumlichkeiten auch allerhand schöne Veranstaltungen an, auch soll die Räumlichkeit eben vornehmend von den Nachbarn genutzt werden. Da ist es natürlich sehr naheliegend, auch gemeinsam zu Essen, zu Trinken oder sich eben zu diversen Themen hier zu treffen. Wir finden die Idee wirklich toll und wünschen uns mehr solcher Konzepte und am Ende können wir mit unserer Plattform helfen, die Integration der "Nachbarschaftlichen Treffen" auch online zu unterstützen.

 

 

 

Ein zweites schönes Beispiel für wundervolle Nachbarschaftsarbeit fanden wir in der Steenkampsiedlung im Stadtteil Hamburg Bahrenfeld. Eine in den 20er Jahren erbaute Reihenhaussiedlung, die mitten in Hamburg mit jungen Familien gerade eine Verjüngung erfährt und trotzdem viele alteingesessene Bewohner beheimatet. Hier wird seid 1920 das Leben in der Siedlung durch einen Anwohner e.V. organisiert. Der Verein möchte unter anderem darüber das Gemeinschaftliche fördern und die Geselligkeit anregen und unterstützen.

Ebenfalls ein schönes Beispiel für erfolgreiche Nachbarschaftsarbeit, wie wir finden. Jeder Zuzug endet im Miteinander, hier muss niemand allein sein und kann sich den vielen kleinen und vor allem auch ehrenamtlichen Aktivitäten anschließen und sich einbringen. Auch hier gibt es ein kleines Nachbarschaftscafé, welches zu einem netten Klönschnack bei leckerem Café und Kuchen am Wochenende einlädt. Besonders beliebt ist das alljährliche Sommerstraßenfest, sowie viele andere soziale Aktivitäten.

Wie ergeht es euch in eurer Nachbarschaft? Habt ihr ähnliche Möglichkeiten in eurem Nachbarschaftlichen Umfeld?


1 Kommentar

  • Flüchtlingscafé, Klönschnacktreff, Bingo, Skat, Tanz, Salon-Abende, Kinderkino, Laternelaufen, Kinder-Fasching, Sport und vieles mehr. Die ganze Vielfalt unseres Steenkamper Vereins (Heimstättervereinigung Steenkamp e.V.) findet ihr hier:
    www.steenkamper.de

    Max

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